Wie wird das Medium Film im Schulunterricht von Lehrkräften und Schülern wahrgenommen?

Welche Lernpotenziale bieten Filme?

Forschungswerkstatt: „Medienbildung und Schulentwicklung. Methoden und Konzepte auf dem Prüfstand“ 2024/25 – Andreas Hedrich

Autor*innen: Jonas Kandylakis

Zusammenfassung: Film als Medium im Unterricht – Einfluss und Potenzial

Filme sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken – aber wie sieht es im Schulunterricht aus? Eine qualitative Studie hat Lehrkräfte und Schüler dazu befragt, welche Rolle Filme in der Schule spielen und welches Potenzial sie für das Lernen haben.

Private Filmerfahrungen vs. schulischer Einsatz
Während Lehrkräfte ästhetisch anspruchsvolle Filme oder Science-Fiction bevorzugen, sind bei Schülern vor allem Fantasy, Comedy und Thriller beliebt. Filme bieten für sie eine Möglichkeit, aus dem Alltag zu entfliehen, sich emotional weiterzuentwickeln oder gesellschaftliche Parallelen zu erkennen.

Im Unterricht werden Filme vorrangig als Lernhilfe genutzt. Lehrer und Schüler sind sich einig: Filme – insbesondere Erklärvideos – erleichtern das Lernen, machen Inhalte anschaulicher und motivieren mehr als reine Textarbeit. Besonders in Fächern wie Geschichte, Politik oder Biologie tragen Filme zum besseren Verständnis komplexer Themen bei.

Fazit: Mehr Filme in den Unterricht!
Filme sind mehr als nur Unterhaltung – sie sind eine wertvolle Ergänzung im Bildungskontext. Die Studie zeigt, dass Erklärvideos als Top-Format gelten, da sie Wissen effektiv vermitteln und eine emotionale Verbindung schaffen. Damit Filme ihre volle Wirkung entfalten können, sollten sie gezielt und bewusst eingesetzt werden, um Interesse und Lernbereitschaft zu fördern.

Methode: Qualitative Vorgehensweise: leitfadengeführte Schüler- und Lehrerinterviews

Ergebnisse:

https://ew-forscht.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/Schulentwicklung_Die_Rolle_des_Mediums_Film_inner-_und_ausserhalb_der_Schule_Kandylakis-.pdf